Christa Zumbühl

Malerei

Ausstellung "anders.wo", 2017

Das andere Sein an einem anderen Ort.
Künstler der Filder zeigen in der Städtischen Galerie ihre Überlegungen zu einem „anders.wo"
Die Vielfalt ist enorm, eine Idee verbindet alle. 73 Künstler der Filder zeigen in ihrer Jahresausstellung in der Städtischen Galerie Filderstadt in Bonlanden 84 Arbeiten zum Thema "anders.wo". Alle fordern auf zu Toleranz und Perspektivwechsel. Mehrere Künstler finden in ihren Arbeiten das „anders.wo" an anderen, manchmal fernen, manchmal imaginären Orten. Sie verfremden die Orte, tauchen sie in andere Farben, abstrahieren und machen sie neu. Manche dieser Orte wie die „Tektonik im Neckartal" von Albrecht Bopp existieren, andere wie vielleicht „Graceland" sind fantastische Orte voller Magie, frei erfunden.
"Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?" fragt Christa Zumbühl frei nach Goethes Italien-Sehnsuchtsgedicht. In ihrem Werk verschwimmen und kristallisieren sich Farben und Formen vielfarbig auseinander heraus und aufeinander zu. Mehrere Künstler überführen Dinge von einem Zustand in einen anderen. Heinz-Peter Fothen nannte seine dreiteilige Installation „eigenartig". Sie besteht zu einem großen Teil aus Kaffeesatz und Klebstoff, mutet archaisch an, ermöglicht Betrachtern einen Blick auf das eigene Sein, denn alles bleibt gleich und verändert sich doch bei einem Schritt zurücktritt oder zur Seite.
„Wir haben in diesem Jahr das gleiche Thema wie die documenta", sagte Sabine Schäfer-Gold, die Vorsitzende der Künstler der Filder, der Küfis, wie sie sich nennen. Kunst gelinge es, mit gezielten Eingriffen, etwa mit der Wahl der Materialien, die Sehgewohnheiten zu verändern und so eine neue Sicht auf die Welt zu ermöglichen, „das Bekannte wird anders gesehen, Denkprozesse setzen ein, das Normale wird hinterfragt". Die Frage nach einem `anders.wo` impliziere einen Vergleich, eine Hinterfragung, aber keine Wertung. (...)"
(aus Elke Eberles Zeitungsbericht zur Vernissage vom 28.06.2017)



plakat jahresausstellung anders.wo

kennst du das land, wo die zitronen blühn ..., acryl, 70x70 cm, 2017

vernissage

vernissage

vernissage

vernissage



Ausstellung "Rose Ausländer", 2012

Worte verwandeln sich in Bilder
Herrenberg: Neun Mitglieder des Kunstvereins spüren Gedichten von Rose Ausländer nach

Einer anspruchsvollen Aufgabe haben sich neun Mitglieder des Herrenberger Kunstvereins gestellt: Sie suchten in der Beschäftigung mit den Gedichten von Rose Ausländer nach einem eigenen Ausdruck der darin angesprochenen Gedanken und Gefühle. Ihre Ergebnisse präsentierten sie nun in einer Ausstellung - zunächst in der VHS, dann aber in der Stadtgalerie.
Die jüdische, 1901 in Czernowitz geborene Dichterin Rose Ausländer wird in dieser Ausstellung lebendig und man möchte zu einem ihrer Gedichtbände greifen, um dem Ursprung dieser bildhaften Welt nachzuspüren. Christa Zumbühl findet vielfarbige Bilder zu dem Gedicht "Die sieben Tulpen". Über all dem Blühen liegt eine feine Melancholie, die sich in einer Art Grauschimmer ausdrückt. Die Farben - und also auch die Tulpen selbst - dürfen nicht frisch hervorbrechen, sie scheinen Trauer zu tragen.
Ein gemeinsames Werk, leider nur in einer kleinen Auflage, entstand bei diesem Projekt: ein Leporello, in dem jede Künstlerin eine Seite gestaltet hat. In einer Vitrine ist eines der wenigen Exemplare zu besichtigen. Schön auch der musikalische Rahmen mit Klezmer-Musik von Christlinde von Keler (Flöte) und Klaus Holzäpfel (Gitarre).
(Kunstverein Herrenberg, 23.7.2012)



Bild (Holzdruck und Acrylmalerei) zu Rose Ausländer

Handschriftlicher Text zum Bild

Musikeinstimmung vor einem meiner ausgestellten Bilder

Musikeinstimmung vor einigen meiner ausgestellten Bilder

Musikdarbietung während der Vernissage

Im Gespräch mit Besuchern der Vernissage



Ausstellung "querbeet" bei der Landesgartenschau in Nagold, 2012

GARTENPHANTASIEN: WAS DA WÄCHST UND WUCHERT... "querbeet",
Landesgartenschau Nagold 2012
Außeninstallationen auf der "Kunststraße" von Künstlern aus dem Landkreis Calw



Logo der Landesgartenschau Nagold 2012

Meine bemalten Tennisballdosen

Meine bemalten Tennisballdosen

Meine bemalten Tennisballdosen auf dem Landesgartenschau-Gelände



Ausstellung "Wildwuchs", 2011

Kunstausstellung „Wildwuchs“ in der Landesakademie in Bad Wildbad
Ausstellung mit Gertrud Schosser, Margrit Seeger, Barbara Wieland und Christa Zumbühl
Dienstag, 05.04.2011 bis Donnerstag, 21.07.2011 in der Landesakademie Bad Wildbad

Am Dienstagabend, 05. April wurde in der Landesakademie Bad Wildbad die Ausstellung „Wildwuchs“ im Beisein der Künstlerinnen Rosa Baum, Gertrud Schosser, Margrit Seeger, Barbara Wieland und Christa Zumbühl sowie zahlreicher Gäste eröffnet. Alle fünf Künstlerinnen leben und wirken im Landkreis Calw. Ihre Werke sind jedoch über den Nordschwarzwald hinaus bekannt, was unter anderem die zahlreichen Preise und Auszeichnungen ihrer Arbeiten dokumentieren.
Der Chor „Frauenzimmern“ aus Oberlengenhardt gab zur Eröffnung ein musikalisches Intermezzo, das nicht nur für die Ohren ein Genuss war. Passend zur Ausstellung waren die Sängerinnen in Grün gekleidet.
Die Begrüßungsworte sprach Akademiereferentin Carmen Mattheis M.A., die auch in die Ausstellung einführte. Bei dieser Einführung arbeitete Carmen Mattheis heraus, welche Zusammenhänge zwischen „Wildwuchs“, der Kurstadt Bad Wildbad und der (Lehrer-)Bildung bestehen bzw. denkbar sind.
An die Einführungsrede schloss sich eine Führung durch die Ausstellung an, bei welcher Carmen Mattheis mit den Künstlerinnen zu ausgewählten Werken ins Gespräch kam. Dadurch erfuhren die Gäste viel über das individuelle, kreative Arbeiten der einzelnen Künstlerinnen sowie über unterschiedliche Techniken und Materialien.
(aus "Lehrerfortbildung-bw.de", 2011)

Einladung



Einladung zur Ausstellung

Encaustic 03

Encaustic 04

Encaustic 05

Encaustic 06

Encaustic 07



Ausstellung "zumART.de", 2007

Vom freien Spiel der Kräfte in der Kunst.
Christa Zumbühl zeigt in der Sparkasse Nagold 53 Werke unterschiedlicher Technik.
… »zumART« ist Titel der aktuellen Ausstellung der renommierten Nagolder Künstlerin Christa Zumbühl. Sie zeigt in den kommenden zwei Wochen einen repräsentativen Querschnitt ihrer Werke in den Räumlichkeiten der Sparkasse in Nagold.
53 Werke in unterschiedlichen Techniken, wie Acryl auf Leinwand, Holzdruck, Collagen auf Leinwand und Grafiken, können sowohl von Besuchern der Ausstellung als auch - quasi im Vorbeigehen - von Kunden der Sparkasse im Foyer betrachtet, studiert und erworben werden ...
Sparkassendirektor Frank Esslinger freute sich anlässlich der Vernissage sichtlich über die attraktive Ausstellung. Sie ist eine Art Publikumsmagnet. Im Rahmen des gesellschaftlichen Engagements der Sparkasse verwandelt die Ausstellung das Foyer des Gebäudes in eine Plattform der Begegnung für die zahlreich erschienenen Gäste.
Die Vorsitzende des Böblinger Kunstvereins, Gabriele Pfaus-Schiller, führte fachkundig in die Ausstellung ein. Sie wies auf die Vielschichtigkeit der aufgetragenen Farben und Materialien in Verbindung mit Schab- und Kratztechniken hin, die jedes Werk absolut einmalig machen. Die spielerische Anmut dürfe nicht über die schwere Arbeit während des Entstehungsprozesses hinwegtäuschen. Sie betonte die sicht- und fühlbare Abstraktion der ausgestellten Werke. In ihrem freien Spiel der Kräfte liege die »Sichtbarmachung des Wesentlichen«. Pfaus-Schiller ergänzte, dass der Kern eines jeden Werkes, »sein Wesen nur schemenhaft« hervortrete.
Christa Zumbühl verriet am Rand, dass sie oft selbst gespannt ist, wie das Ergebnis am Ende auf der Leinwand aussieht. Wenn ihr ein Werk nicht gefalle, überarbeite sie es, bis sie zufrieden sei. Vielleicht ist das eines der Geheimnisse des Erfolges der Nagolder Künstlerin."
(Auszug aus dem regionalen Zeitungsbericht zur Ausstellung »zumART.de«, 02.02.2007)



Einladung zur Ausstellung

Einige ausgestellte Bilder

Ansprache

Musikdarbietung

Besucher beim Betrachten meiner Grafiken

Besucher im Gespräch



Ausstellung "Kunst auf Abwegen", 2003

„ ...Christa Zumbühl arbeitet überwiegend mit Farbpigmenten, die sie mit unterschiedlichen Bindern vermischt. In der Regel ist das ein Acrylbinder, oder bei den etwas matter, stumpfer wirkenden Bildern Eitempera (mit einem echten Ei, Leinölfirnis, Dammaharz und Wasser). Oft mischt sie dem Bildgrund oder der Farbe Sand, kleine Steinchen, Roststückchen oder Ofenasche mit Kohle- und Holzteilchen bei, so dass sich schon dadurch eine interessante, unregelmäßige Struktur ergibt.
Dementsprechend ist auch der Farbauftrag. Einzelne Farbflächen sind nicht präzise und klar be­grenzt, sondern es werden mehrere Farbschichten transparent, deckend oder pastos mit Pinsel, Spachtel oder sogar mit bloßen Händen übereinander gesetzt. An einigen Stellen werden tiefer lie­gende Farbschichten auf verschiedene Arten wieder frei gelegt. Auf diese Weise entstehen weiche Farbmodulationen mit verwandten oder gegensätzlichen Farben und eine lebendige, malerische Wirkung.
Ein wichtiges bildnerisches Mittel ist auch die Linie. Sie wird benutzt, um feine Spuren auf die Farbflächen zu setzen, sie zu verbinden, oder als eigenständiges kalligraphisches Element. Das Material ist Tusche, Kreide, Ölstifte und Graphit.
Immer wieder wird überarbeitet, akzentuiert, abgedeckt, weggekratzt, Farbe neu aufgetragen oder gewässert. Jede einzelne Aktion hat Einfluss auf das ganze Bild, ein permanenter kreativer Akt. Manches läuft spontan, intuitiv, manches überlegt oder experimentell. Alles, was zufällig gewonnen wird, muss dennoch erkannt und festgehalten werden.
Bei dieser Arbeitsweise gibt es nicht einen Moment der reinen Arbeit und somit der Entspannung, sondern jeder Strich, jeder Farbklecks hat Auswirkung und fordert dadurch eine gewisse Hochspan­nung ..."
(Aus der Einführungsrede zur Eröffnung der Ausstellung "Kunst auf Abwegen" in Nagold, 17.10.2003)



Einladungskarte zur Ausstellung

Während der Einführungsrede

Preisträger



Ausstellung "Christa Zumbühl - Malerei", 2001

" … Während es draußen in Strömen regnete, konnten die Ausstellungsbesucher bei leuchtenden Farben und strahlenden Lichtreflexen sommerlicher Wärme nachspüren.
Tiefsinnige Titel haben die Bilder: »Gegen den Strom« hat Christa Zumbühl gemalt und wollte »völlig losgelöst« über den Alltag »hoch hinaus«. Sie erzählt mit Pinsel und Spachtel von einer »Menschengruppe«, die »Im Hafen« aus dem grauen Bilderrahmen heraus auf die Betrachtergruppe zugeht.
Gedanken des vergangenen Jahres sind hineingemalt; Störendes wurde wieder abgekratzt, befreit, umgeordnet, mit der Gießkanne transparent gewässert. Mit Kleiderstoff, Leim und Ockersand bereichert. Nun konnte die Wandlung geschehen: vom Erleben auf die Leinwand und hin zum Betrachter. Wieder entstand Neues, wuchs aus Abstraktem doch wieder Konkretes, entstehen Gespräche, neue Beziehungen. Gemalte Gedanken, die sichtbar wurden und zweifellos sehenswert sind ... "
(Auszug aus dem regionalen Zeitungsbericht zur Ausstellung "Christa Zumbühl - Malerei" im Steinhaus Nagold, 18.7.2001)



Im Steinhaus Nagold vor einem meiner Bilder

Jugendliche Musikanten

Einführungsrede

Besucher im Gespräch



Ausstellung "Ansichtssache(n)", 1997

»Ich experimentiere gern«, sagt Christa Zumbühl und deutet auf ihre Acrylbilder und Aquarelle, die zur Zeit in der Nagolder Volksbank zu sehen sind. Experimentieren bedeutet für die Nagolder Künstlerin nicht nur der Umgang mit leuchtenden Pigmentfarben, vor allem das Einarbeiten von Collagen in ihre abstrakten Gemälde ist für die Künstlerin wichtig: »Ein Bild muss leben«.
In der Ausstellung finden sich - vereinfacht gesagt - zwei Stilrichtungen: Da sind zum einen die abstrakten Acrylbilder in betont schlichten Holzrahmen, teilweise mit Collage-Elementen, und auf der anderen Seite eine ganze Reihe von Aquarellen, bei denen Christa Zumbühl vor allem Blumen als Motive nahm.
Die Malerin gehe über den Bildrand hinaus, sie verlasse die abgegrenzte Ebene und sie lasse die »Gestalt der Pflanzen in abstrakte Formen übergehen (...), als ob ein Windstoß die gewohnten Gebilde zerlegt«, sagte Sabine Wehr bei der Vernissage am Samstag Abend über die Bilder, besonders diese Aquarelle von Christa Zumbühl. »Was sich eben noch eindeutig als Iris oder Mohn identifizieren ließ, verliert deshalb aber nicht, sondern gewinnt einen Raum, in dem sich eigene Gedanken ausbreiten können« ...
Sie sitze gerne in der Natur, beschreibt Christa Zumbühl ihre Art zu malen, und male Blumen. Für ihre abstrakten Gemälden nimmt sie sich jedoch viel Zeit. Die Malerin zeigt auf ein Bild mit pigmentierten Blautönen und einem als Collage eingearbeiteten Holzstück: »Ein halbes Jahr habe ich daran gearbeitet«. Einige Bilder leben von rostfarbenen Tönen. »Schrott« inspiriere sie, sagt Christa Zumbühl offen.
(Aus dem regionalen Zeitungsbericht zur Ausstellung "Ansichtssache(n)", 15.4.1997)



Einladungskarte (Eva's Apfel) zur Ausstellung

Vernissage Ansichtssache(n)

Vernissage Ansichtssache(n)